Abkürzungen

1, 4

  • 1. SB SGG – Erste Sachbearbeiter*in der Sozial-Gerichts-Gesetz-Stelle (d.i. die Rechts- und Widerspruchs-Stelle eines »JobCenters«)
  • 4PMVier-Phasen-Modell; ein Vorgehensmodell der Bundesagentur für Arbeit für die berufliche Integration im Rechtskreis SGB II und SGB III. Nicht gemeint sind hier die verschiedenen Vier-Phasen-Modelle, die es in vielen anderen Wissengebieten gibt.

A

  • A25 – Leistungsberechtigte ab 25 Jahren (Lebensalter)
  • A2LL – IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit zur Berechnung von Geldleistungen; wird Schritt für Schritt durch das neue IT-Verfahren ALLEGRO ersetzt
  • AA – Agentur für Arbeit; die örtlichen Niederlassungen der Bundesagentur für Arbeit
  • Abg – Ausbildungsgeld nach §§ 122 ff. SGB III
  • ABH – Ausländerbehörde
  • ABK – Anschriften-Benachrichtigungs-Karte
  • AD – Außendienst
  • ÄD – Ärztlicher Dienst
  • ÄG – Ärztliches Gutachten
  • AG – Arbeitgeber
  • AGG –Allgemeines Gleichstellungs-Gesetz
  • AGH – Arbeitsgelegenheit
  • AG/T – Arbeitgeber-/Träger-Team
  • AIG – Akteneinsichts- und Informationszugangs-Gesetz; das Informationsfreiheitsgesetz des Landes Brandenburg
  • aL – aktive Leistungen; die Leistungen, die Leistungsberechtigte in Form von »Maßnahmen« erhalten, also nicht in Form von Geldleistungen. In der Sprache der neoliberalen Arbeitsmarktpolitik ist das Gegenstück dazu die pL
  • Alg I – Arbeitslosengeld I
  • Alg II – Arbeitslosengeld II
  • Alg II-V – Verordnung zur Berechnung von Einkommen sowie zur Nichtberücksichtigung von Einkommen und Vermögen beim Arbeitslosengeld II/Sozialgeld
  • ALLEGRO – IT-Verfahren zur Berechnung von Geldleistungen und zu Aktenführung; ersetzt Schrittt für Schritt das alte IT-Verfahren A2LL
  • Alo – Arbeitslose/r
  • AQ – Arbeitslosen-Quote
  • ASOG – Allgemeines Sicherheits- und Ordnungs-Gesetz (Land Berlin); eine der Rechtsgrundlagen für die Unterbringung von Menschen ohne festen Wohnsitz und Geflüchtete sowie der Beschlagnahme von Immobilien für deren Unterbringung
  • AsylbLG – Asylbewerber-Lleistungs-Gesetz
  • AtG – Altersteilzeit-Geld
  • AufenthG – Aufenthalts-Gesetz
  • AV – Ausführungs-Verordnung; wenn die Abkürzung ohne erklärenden Zusatz verwendet wird, ist meist die »AV Wohnen« gemeint
  • AVGS – Aktivierungs- und Vermittlungs-Gutschein
  • ATV – Allgemeine Termin-Verwaltung; ein IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit zur Terminverwaltung in ihren Geschäftsstellen und »JobCentern«

B

  • BAlimente – Datenbank der Bundesagentur für Arbeit zur Erfassung von Unterhaltsfällen
  • BaE – Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen
  • BAföG – Bundes-Ausbildungsförderungs-Gesetz
  • BAMF – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
  • BEEG – Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit
  • BEO – Besucher-Eingangszonen-Organisation; ein IT-Verfahren der Bundeagentur für Arbeit zur Verwaltung der Anmeldungen von Leistungsberechtigten in den Eingangsbereichen ihren Geschäftsstellen und »JobCentern«
  • BewA – Bewerber-Angebot; eine beschönigende Umschreibung für die Daten eines Leistungsberechtigten
  • BEZ – Beschäftigungszuschuss nach § 16e SGB II
  • BfdH – Beauftragter für den Haushalt
  • bFM – Beschäftsigungsorientiertes Fallmanagement
  • BGB – Bürgerliches Gesetzbuch
  • BGF – Büro der Geschäftsführung
  • BGS – Bildungsgutschein
  • BG – Bedarfsgemeinschaft
  • BHO – Bundeshaushalts-Ordnung
  • BJO – Berliner Job-Offensive; mit diesem Modellprojekt sollte »die Anzahl der Integrationen von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in den ersten Arbeitsmarkt durch eine intensivere Betreuung erhöht werden«
  • BL – Bereichsleitung; die nächst-höhere Gliederungsstufe oberhalb der Teamleitungen in den »JobCentern«
  • BMAS – Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • BMFSJF – Bundesministerium für Familie, Senioren, Jugendliche und Frauen
  • BSG – Bundes-Sozial-Gericht
  • BuT – Bedarfe für Bildung und Teilhabe
  • BVerwG – Bundes-Verwaltungs-Gericht

C, D

  • CoLeiPC – Ein IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit zur computerunterstützten Leistungsgewährung
  • COLIBRI – Computergestützte Leistungsberechnungs- und Informationssystem der Bundesagentur für Arbeit für den Bereich Arbeitslosengeld 1 (SGB III).
  • coSachNT – Ein IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit zur computerunterstützten Sachbearbeitung in
    der Arbeitsvermittlung, New Technology
  • DA – Dienstanweisung
  • DAlg2 – Ein IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit zum automatischen Abgleich der Daten von Leistungsberechtigten nach § 52 SGB II
  • DORA – Datenbasis operativer Auswertungen
  • DQM – Datenqualitäts-Management
  • DRV – Deutsche Rentenversicherung
  • DSB – Datenschutzbeauftragter
  • DWH – Data-Warehouse

E

  • EA – Erstattungsanspruch
  • EAO – Erreichbarkeitsanordnung
  • EEJ – »Ein-Euro-Job«, eigentlich eine Maßnahme mit MAE
  • EFA – Europäisches Fürsorge-Abkommen
  • EGL – Eingliederungs-Leistungen
  • EGV – Eingliederungs-Vereinbarung
  • EGZ – Eingliederungs-Zuschuss
  • eHb – erwerbsfähige Hilfebedürftige
  • Eink. – Einkommen
  • EinV – Eingliederungs-Vereinbarung
  • EK – Einkommen
  • eLb – erwerbsfähiger Leistungsberechtigter
  • eM@W – elektronische Maßnahme-Abwicklung; ein IT-Verfahren, mit dem die Geschäftsstellen und »JobCenter« der Bundesagentur für Arbeit personenbezogene Daten von Leistungsberechtigten mit Maßnahme-Trägern austauscht
  • EQ – Einstiegsqualifizierung
  • ERP – Enterprise Resource Planning; in den »JobCentern« der Bundesagentur für Arbeit ist damit meist die Umgebung SAP ERP gemeint.
  • ESF – Europäischer Sozialfonds
  • ESG – Einstiegs-Geld
  • ESH – Einstiegs-Hilfe
  • EV – Einstehens- und Verantwortungsgemeinschaft
  • EVS – Einkommens- und Verbrauchsstichprobe
  • EZ – Eingangszone; das ist der »Empfangsbereich« eines »JobCenters«

F, G

  • FA – Fachaufsicht
  • FALKE – Ein IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit für Rechtsbehelfe, Ordnungswidrigkeiten und Strafverfahren
  • FamFG – Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (Familien-Förderungs-Gesetz)
  • FAV – Förderung von Arbeitsverhältnissen
  • FbW – Förderung der beruflichen Weiterbildung
  • FH – Fachliche Hinweise
  • FM – Fallmanagement, Fallmanager*in
  • FÖJ – Freiwilliges Ökologisches Jahr
  • FSJ – Freiwilliges Soziales Jahr
  • GA – Geschäftsanweisung
  • gE – gemeinsame Einrichtung; ein »JobCenter«, das von einer Gemeinde und der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam betrieben wird (insgesamt rund 3/4 der »JobCenter« in Deutschland«)
  • GF – Geschäftsführung
  • GKV – gesetzliche Krankenversicherung
  • GL – Gleichstellung
  • GleiB – Gleichstellungs-Beauftragter

H, I

  • HEGA – Handlungsempfehlung / Geschäftsanweisung
  • HH – Haushalt
  • IFG – Informationsfreiheitsgesetz; wenn die Abkürzung ohne Zusatz verwendet wird, ist meist das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes gemeint; die Informationsfreiheitsgesetze der Länder werden durch entsprechenden Zusatz kenntlich gemacht (»IFG Berlin«) oder der Landesbezug ergibt sich aus dem Namen des Landesgesetzes (z.Bsp. »AIG Brandenburg«).
  • IFK – Integrationsfachkraft
  • IKS – Interne Kontroll-Systeme
  • InsO – Insolvenz-Ordnung
  • IntV – Verordnung über die Durchführung von Integrationskursen für Ausländer und Spätaussiedler (Integrationskurs-Verordnung)
  • IT – Informationstechnik
  • IuB – Integration und Beratung

J, K, L

  • JC – »JobCenter«
  • JC MediaNet – Das MediaNet ist eine über das Internet abrufbare Produktionsplattform für Druckerzeugnisse und Online-Publikationen der Bundesagentur für Arbeit und ihrer »JobCenter«
  • JF – Jour Fixe
  • JVEG – Gesetz über die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die Entschädigung von ehrenamtlichen Richterinnen, ehrenamtlichen Richtern, Zeuginnen, Zeugen und Dritten (Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz)
  • Kd – Leistungsberechtigte*r (»Kund*in«)
  • KdU – Bedarfe für Unterkunft und Heizung (Kosten der Unterkunft)
  • KFA – Kommunaler Finanzierungs-Anteil
  • KG – Kindergeld
  • KiWI – »Kindergeld Windows-Implementierung«, ein IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit
  • KRM – Kundenreaktionsmanagement
  • KV – Krankenversicherung
  • LGE – Leitung der Geschäftsführungs-Ebene
  • LUH – Leistungen für Unterkunft und Heizung
  • LRA – Landrats-Amt
  • LSG – Landes-Sozial-Gericht

M, N

  • M&I – Markt und Intergration
  • MA – Mitarbeiter*in
  • MAbE – Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
  • MAE – Mehraufwandsentschädigung
  • MAG – Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Arbeitgeber
  • MATMaßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger
  • MAZ – Meldung von Abrechnungszeiten
  • MB – Migrationsbeauftragter oder Mehrbedarf
  • MdK – Medizinischer Dienst der Krankenkassen; wird unter anderem eingesetzt, um Krankschreibungen nachprüfen zu lassen
  • MUK – minderjähriges, unverheiratetes Kind
  • MuSchG – Mutterschutzgesetz
  • NKM – Neukunden-Management

O, P, R

  • opDS – operativer Datensatz
  • OWi – Ordnungs-Widrigkeit
  • OWiG – Ordnungs-Widrigkeiten-Gesetz
  • PAP – Persönlicher Ansprech-Partner
  • PeP – Public electronic Procurement
  • PG – Psychologisches Gutachten
  • PKV – private Krankenversicherung
  • pL – passive Leistungen; die Geldleistungen, die Leistungsberechtigte ausgezahlt erhalten. In der Sprache der neoliberalen Arbeitsmarktpolitik ist das Gegenstück dazu die aL
  • PR – Personalrat
  • PSCD – Public Sector Collection and Disbursement; ein Modul der SAP-ERP-Umgebung, mit dem die »JobCenter« der Bundesagentur für Arbeit Geldforderungen an Leistungsberechtigte und deren zwangsweise Einziehung verwalten.
  • PTR – Partner
  • PV – Pflegeversicherung
  • RD – Regionaldirektion. Die Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit stellen die mittlere Verwaltungsebene dar zwischen der Zentrale in Nürnberg und den örtlichen Agenturen für Arbeit.
  • RD BB – Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit. Siehe auch RD.
  • Rfb – Rechtsfolgenbelehrung
  • RV – Rentenversicherung
  • RVT – Renten-Versicherungs-Träger

S, T

  • SB – Sachbearbeitung, Sachbearbeiter*in
  • SBV – Schwer-Behinderten-Vertretung
  • SC – Service-Center; das ist das Call-Center, mit dem die Bundesagentur für Arbeit die telefonische Unerreichbarkeit ihrer »JobCenter« organisiert
  • SG – Sozialgericht
  • SGG – Sozial-Gerichts-Gesetz
  • SteA – Stellen-Angebot
  • STEP – Stammdaten-Entwicklungsprojekt; ein Projekt des IT-Systemhauses der Bundesagentur für Arbeit zur Zusammenfassung von zPDV und zBTR
  • StGB – Strafgesetzbuch
  • StrRehaG – Strafrechtliches Rehabilitationsgesetz
  • SV – Sozialversicherung oder Sachverhalt
  • TL – Teamleitung

U, V

  • U25 – erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • Ü25 – erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die das 25. Lebensjahr vollendet haben, in jüngeren Unterlagen meist als A25 bezeichnet
  • UFa-Tools – Werkzeuge der Bundesagentur für Arbeit zur Unterstützung der Fachaufsicht
  • USG – Unterhalts-Sicherungs-Gesetz
  • VA – Verwaltungsakt
  • VB – Vermittlungs-Budget
  • VDQM – Verantwortliche*r für Daten-Qualitäts-Management
  • VE – Verantwortungs- und Einstehens-Gemeinschaft
  • VerA – IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitnehmerüberlassung
  • VerBIS – Vermittlungs- und Beratungsinformationssystem der Bundesagentur für Arbeit; wird auch in den meisten »JobCentern« eingesetzt
  • Verm. – Vermögen
  • VGS – Vermittlungs-Gutschein
  • VH – Vermittlungs-Hemmnis
  • VK – Verwaltungskosten

W, Z

  • WDB – Wissensdatenbank
  • WSG – Wehrsoldgesetz
  • W.V. – Wieder-Vorlage
  • zBTR – Zentrale Betriebe-Anwendung; ein IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit zur Erfassung und Verwaltung der Daten von Betrieben
  • z.d.A. – zu den Akten
  • Zerberus – Zentrales IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit zur Bearbeitungsunterstützung von Arbeitgeberleistungen
  • zkT – zugelassener kommunale Träger, ein »JobCenter«, das von einer Gemeinde ohne Mitwirkung der Bundesagentur für Arbeit betrieben wird (insgesamt rund 1/4 der »JobCenter« in Deutschland«)
  • ZP – Zukunftsprogramm
  • zPDV – zentrales Personen-Daten-Verzeichnis; ein IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit, mit dem die örtlichen Agenturen für Arbeit und »JobCenter« Persondendaten von Leistungsberechtigten erfassen und speichern, um mehrfachen Leistungsbezug an unterschiedlichen Orten zu erschweren
  • ZPO – Zivil-Prozess-Ordnung
  • XSozial – Ein auf XML aufbauendes Dateiformat, mit dem personenbezogene Daten von Leistungsberechtigen sowohl innerhalb der Bundesagentur für Arbeit, als auch mit außenstehenden Dritten ausgetauscht werden.